Der Kampf um den vernetzten Verbraucher

DLD-Teilnehmerin mit einer VR-Brille hinter einer Drohne

Nach den großen wirtschaftlichen Zusammenhängen an Tag 1 geht es am zweiten DLD-Tag vor allem darum, wie man den vernetzten Verbraucher am besten erreicht – etwa mit Journalismus im Netz, Big Data und intelligenten Autos.

Kann der Qualitätsjournalismus überleben?

Wer bezahlt in Zeiten ständig verfügbarer Kostenlos-Presseartikel noch für Journalismus? Gleich mehrere Panels gehen heute der Frage nach, wie guter Journalismus im Netz überleben kann. Etwa Chris Altchek vom jungen Newsportal Mic und Alexander Klöpping vom Online-Kiosk Blendle sprechen in der von der NZZ-Journalistin Anita Zielina moderierten Runde „Why We Believe In Quality Content“ über Qualitätsjournalismus im Netz.

Big Data im Big Business

Entscheidender Faktor dabei, wie dieser Qualitätsjournalismus zum Leser respektive Nutzer kommt, sind immer mehr auch Algorithmen, welche den passenden Inhalt von Interesse anbieten – auf Grundlage persönlicher Nutzerdaten. Denn immer mehr Menschen vertrauen auf die Intelligenz ihrer Timeline in verschiedenen sozialen Netzwerken, die ihnen schon die News liefern wird, die sie auch interessieren. Hierzu sprechen im Panel „Data Drives Business“ unter anderem Thorsten Dirks von Telefonica Deutschland und Carlo Ratti vom Massachusetts Institute of Technology über Big Data im Big Business.

Die Revolution des vernetzten Autos

Auch moderne Fahrzeuge sammeln immer mehr Daten und werten diese aus beziehungsweise schicken sie die Daten an ihre Hersteller, welche sie dann zu verschiedenen Zwecken verwenden. So sammelt jeder Fahrer umfangreiche Informationen zum Beispiel über Verbrauchs- und Laufwerte von Motoren, die noch vor wenigen Jahren aufwendig in Testständen gesammelt werden mussten. Staus lassen sich etwa durch Positionsdaten des „Connected Car“ erkennen oder auch vorhersagen.

Dieter May, Bereichsleiter für digitale Dienste bei BMW, wird im Gespräch mit David Rowan die Revolution durch das vernetzte Auto thematisieren.

Nehmen Maschinen uns die Arbeit weg?

Ein großes Thema des zweiten Konferenztags ist auch die Zukunft der Arbeit. Internet-Investor Albert Wenger wird etwa über die Frage referieren, wie wir in Zukunft arbeiten werden in einer Welt, in der Maschinen immer mehr Jobs übernehmen.

von Florian Regensburger

18.01.2016

KOMMENTAR (1)

  1. avatar Michael Schneider sagt:

    Für eine differenzierte Debatte zum Thema Big Data hier eine gerade erschienene Studie des DIVSI (Deutsches Institut für Vertrauen und Sicherheit im Internet) über Chancen und Risiken von #SmartHealth und #SmartMobility.“ Kosten zum Download: https://www.divsi.de/publikationen/studien/big-data/

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