„Privatsphäre zum Verschwinden verurteilt“

Viele der intelligenten Algorithmen, die heute etwa von Google massiv eingesetzt werden, wurden eigentlich in München und in der Schweiz entwickelt, sagt KI-Forscher Jürgen Schmidhuber vom Schweizer Forschungsinstitut für Künstliche Intelligenz IDSIA. Nur könnten diese Algorithmen hier gar nicht gemäß ihren Möglichkeiten eingesetzt werden, unter anderem aufgrund europäischer Bedenken bei der Privatsphäre. Dieses Konzept der Privatsphäre sei „zum Verschwinden verurteilt“.

In ein paar Jahren werden wir künstliche Intelligenz haben, die bereits mit der von Tieren mithalten könne, sagt Schmidhuber. In etwas fernerer Zukunft, wenn die Künstliche Intelligenz das Niveau des Menschen erreicht habe, sei auch eine „Roboterzivilisation im Asteroidengürtel“ denkbar…

19.01.2016

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