Von Schlaf und Killer-Robotern

Mikrofon vor einer DLD-Wand
Mikrofon vor einer DLD-Wand

Den dritten und letzten Tag der DLD beherrschen die Frage nach dem nächsten großen Ding – und Exotenthemen: Es geht um Schlaf im stressigen Manager-Alltag. Und um die Gefahr von Killer-Robotern.

Medienmanager sprechen über Schlaf

Eine Diskussionsrunde mit einem Ausstellungskurator und zwei Chefredakteurinnen – und sie sprechen über… Schlaf. Das Thema scheint nicht ganz so ungewöhnlich, wenn man weiß, dass eine der beiden Chefredakteurinnen, Arianna Huffington, vor einiger Zeit einen Zusammenbruch erlitten hatte und ein Buch über den gesunden Umgang mit Technologie geschrieben hat.

In diesem Buch ruft sie dazu auf, das Handy auch öfter mal zur Seite zu legen und, eben, mehr zu schlafen. Im Panel „Celebrate Sleep“ wollen die gestressten Medienmanager erörtern, wie man das schaffen kann.

Hart ran ans DLD-Motto

Nach diesem nicht ganz wachen Auftakt geht es nochmal hart ran an das Motto der diesjährigen DLD: „The Next! Next“. Wo geht die technologische Entwicklung hin? Was wird das nächste große Ding? „Where Capital Goes Next“, „What will You Do Next?“, „Your Next Joyride“ sind nur drei der Panels des dritten DLD-Tags, die ihren offensiven Zukunftsanspruch schon im Namen tragen.

Neben solcherlei Tipps für Startup-Leute und Investoren stehen noch einige etwas abseitige, exotische bis philosophische Themen auf der Agenda.

Netzwerke versus Hierarchien

Die Frage, wie digitale Netzwerke sich mit gewachsenen Hierarchien vertragen, wird Harvard-Professor Niall Ferguson erörtern. Ein Panel, an dem unter anderem die Aktivistin Anke Domscheit-Berg teilnimmt, wird diskutieren, in wie weit die Digitalisierung Flüchtlingen hilft. Stephen Goose von Human Rights Watch wird schließlich über eine mögliche zukünftige Gefahr durch Killerroboter sprechen.

Auf dass wir nie einen Terminator auf einer DLD-Bühne erleben werden müssen.

von Florian Regensburger

19.01.2016

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