Unbenannt-1

Bunter DLD-Blick mit Snapchat

Keine Schnitte, keine Schönheitskorrekturen, kein zweiter Versuch – bei Snapchat bieten wir Ihnen ab heute einen bunten, direkten Blick hinter die Kulissen der DLD Conference.

Unbenannt-1

Keine Schnitte, keine Schönheitskorrekturen, kein zweiter Versuch – bei Snapchat bieten wir Ihnen ab heute einen bunten, direkten Blick hinter die Kulissen der DLD Conference.

Unsere Reporter und Reporterinnen zeigen Ihnen Leute, Locations und Eindrücke der wichtigsten Vorträge. Welche Themen bewegen die Digital-Life-Design-Konferenz? Wie arbeitet das BReaking-Team? Und natürlich: Was taugen die Schnittchen?

Wir halten Sie auf dem Laufenden. Folgen Sie uns bei Snapchat unter dem Nutzernamen „BReaking-Tech“.

Über diesen Snapcode gelangen Sie direkt auf unseren Snapchat-Kanal:

snapcode

DLD-Organisatorin Steffi Czerny eröffnet die diesjährige Digital Life Design im Münchner HVB-Forum

Big Business zum DLD-Auftakt

Organisatorin Steffi Czerny hat die Digital Life Design 2016 eröffnet. An Tag 1 diskutiert die Prominenz aus Medien, Politik und Digitalwirtschaft vor allem internationale Wirtschaftsthemen – mit philosophischem Ausklang.

DLD-Organisatorin Steffi Czerny eröffnet die diesjährige Digital Life Design im Münchner HVB-Forum
DLD-Organisatorin Steffi Czerny eröffnet die diesjährige Digital Life Design im Münchner HVB-Forum

Die Digital Life Design 2016 hat begonnen. An Tag 1 der Netz- und Zukunftskonferenz diskutiert die anwesende Prominenz aus Medien, Politik und Digitalwirtschaft vor allem internationale Wirtschaftsthemen – mit philosophischem Ausklang.

Nach Auftakt und Begrüßung mit Verleger Hubert Burda und den DLD-Organisatoren Steffi Czerny, Dominik Wichmann und Yossi Vardi geht es direkt in die Materie. EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager referiert über „Competition in a Big Data World“ und trifft damit gleich den Nerv der DLD: Das Spannungsfeld einer digital vernetzten Welt zwischen Wirtschaft und Politik. Besondere Brisanz erhält die Thematik „Big Data“ durch die aktuellen politischen Diskussionen um Privatsphäre und wirtschaftliche Freiheiten.

Rocket-Internet- und Yelp-Bosse auf dem Podium

In der selben Schiene geht es weiter im anschließenden Panel „Marketplace Europe: An Eye On The EU’s Digital Landscape“: Die Runde mit europäischen und US-Wirtschaftsvertretern (Rocket-Internet-Boss Oliver Samwer, Yelp-CEO Jeremy Stoppelman), Investorenvertreter Jeremy Stein von EQT Partners und CDU-Finanzpolitiker Jens Spahn verspricht zwar keine großen Kontroversen. Dennoch wird spannend, welche Forderungen vor allem an die Politik aus dem Podium hervorgehen werden.

Künstliche Intelligenz im Fokus

Weitere Highlights des ersten Konferenztags sind der Vortrag über die großen Erwartungen an die künstliche Intelligenz (KI) von Künstler und Informatiker Jürgen Schmidhuber, der das Schweizer KI-Forschungsinstitut IDSIA leitet, sowie das Panel über die soziale und ökologische Verantwortung globaler Konzerne, moderiert von Internet-Kritiker Andrew Keen.

Philosoph Sloterdijk und die vernetzte Welt

Den philosophischen Abschluss von Tag 1 bildet eine Runde zum Leben in der Infosphäre, moderiert vom US-Journalisten und Medienprofessor Jeff Jarvis, der längst zu den DLD-Stammgästen zählt. Der Philosoph Peter Sloterdijk, Künstler und Medientheoretiker Peter Weibel, Luciano Floridi, Oxford-Professor für Philosophy and Ethics of Information, sowie Jacob Burda von Hubert Burda Media werden den vernetzten Menschen in einer immer stärker vernetzten Welt thematisieren.

von Florian Regensburger

Unser DLD-Kommentator Frederik Peters

Spannung auf Schnittchen und mehr…

Unser DLD-Kommentator Frederik Peters ist gespannt darauf, so manchen IT-Häuptling zu treffen. Und auf die Schnittchen.

Unser DLD-Kommentator Frederik Peters ist gespannt darauf, so manchen IT-Häuptling zu treffen. Und auf die Schnittchen.

Vorbereitungen im BR-Funkhaus

DLD-Warmup: Behind the Scenes im BR-Funkhaus

Die Walkie Talkies sind gepackt, die Vorproduktion läuft auf Hochtouren: Eindrücke von den Vorbereitungen im BR-Funkhaus auf drei Tage Berichterstattung von der DLD 2016.

Die Walkie Talkies sind gepackt, die Vorproduktion läuft auf Hochtouren: Eindrücke von den Vorbereitungen im BR-Funkhaus auf drei Tage Berichterstattung von der DLD 2016.

Übersicht vom Atrium bei der DLD 2015

DLD-Highlights IV – die großen Themen

Bei der Digital Life Design geht es um die großen digitalen Zukunftsthemen unserer Zeit: Wie werden wir uns in ein paar Jahren fortbewegen? Wie werden wir arbeiten, essen, unsere Partner kennenlernen? Und: Wie werden wir fernsehen?

Übersicht vom Atrium bei der DLD 2015
Übersicht vom Atrium bei der DLD 2015

Bei der Digital Life Design geht es um die großen digitalen Zukunftsthemen unserer Zeit: Wie werden wir uns in ein paar Jahren fortbewegen? Wie werden wir arbeiten, essen, unsere Partner kennenlernen? Und: Wie werden wir fernsehen?

On demand statt 20:15 Uhr im Wohnzimmer

Mit Spannung erwartet wird der Auftritt von Reed Hastings, Gründer von Netflix. Der Videostreaming-Dienst steht beispielhaft für die Entwicklung, dass immer mehr Menschen Videos und TV-Sendungen „on demand“, also wann und wo sie wollen, über das Internet ansehen – und nicht mehr zu einer festen Uhrzeit im Wohnzimmer vor dem Fernseher.

Auch die wirtschaftliche Seite der Unternehmen kommt zur Sprache: Whatsapp-Gründer Jan Koum wird Auskunft geben, wo sein Unternehmen knapp zwei Jahre nach der 19-Milliarden-Dollar-Übernahme durch Facebook steht. Und, ja, Facebook – der renommierte US-Wirtschaftsprofessor Scott Galloway wird in seinem Vortrag eine „Gang of Four“ beschreiben – also die vier großen Unternehmen, die das globale Internet-Geschäft mehr oder weniger unter sich aufteilen: Apple, Amazon, Google und, eben, Facebook.

Wer zahlt, wenn keiner mehr zahlt?

In Sachen Medien werden unter anderem Alexander Klöpping vom digitalen Kiosk Blendle und Anita Zielina von der NZZ die Frage erörtern, wie der Journalismus und die journalistischen Inhalte der Zukunft aussehen könnten – und wie sie sich in Zeiten ständig verfügbaren Kostenlos-Contents finanzieren sollen.

Weiteres Trendthema: Die Zukunft der Arbeit. Internet-Investor Albert Wenger wird etwa über die Frage referieren, wie wir in Zukunft arbeiten werden in einer Welt, in der Maschinen immer mehr Jobs übernehmen.

Weitere prominente Gäste auf der bunt gemischten Konferenz, die der Burda-Verlag veranstaltet, sind die Instagram-Chefin Marne Levine, Huffington-Post-Chefredakteurin Arianna Huffington, der deutsche Rocket-Internet-Boss Oliver Samwer, Airbus-Chef Thomas Enders, der Internet-Kritiker Andrew Keen und der Philosoph Peter Sloterdijk.

von Florian Regensburger

Taxi mit Uber-Werbung

DLD-Highlights III – Uber

Kaum ein anderes Unternehmen macht es so unverhohlen zur Methode, Gesetze einfach zu übergehen, wie der Fahrvermittlungsdienst Uber. Eventuelle Strafzahlungen werden gegebenenfalls einfach mit den (viel höheren) Gewinnen verrechnet.

Taxi mit Uber-Werbung
Uber-Werbung auf einem Berliner Taxi

Er ist eine der Reizfiguren der Tech-Branche: Uber-Gründer Travis Kalanick polarisiert  mit seinen Aussagen und hat kein Problem, sich über nationale Gesetze einfach hinwegzusetzen. Macht genau das sein Unternehmen so erfolgreich? Vermutlich ja.

Gesetze? Nicht so wichtig

Kaum ein anderes Unternehmen machte es in der Vergangenheit so unverhohlen zur Methode, nationale  (Taxi-)Gesetze einfach zu übergehen, wie Uber mit seiner Fahrvermittlungs-App. Eventuelle Strafzahlungen werden da gegebenenfalls einfach mit den (viel höheren) Gewinnen verrechnet. Weltweit gibt es immer wieder Proteste von Taxi-Gewerkschaften bis hin zu Randalen – wegen offenkundigen Verstößen gegen Personenbeförderungsgesetze.

Doch machen diese medienwirksamen Veranstaltungen viele potenzielle Kunden erst darauf aufmerksam, dass sie mit Uber vielleicht günstiger fahren könnten als per Taxi. Das geht mit dem Dienst UberPop entweder bei einem Fahrer mit dessen privatem Auto, wobei die Fahrt über die Uber-App vermittelt wird. Oder per UberX und UberBlack (Limousinen) in einem Mietwagen mit Fahrer.

Verbote zeigen, wie weit man gerade noch gehen kann

Zahlreiche Verbote für den Dienst haben auch deutsche Städte schon verhängt. Doch so erfährt Uber stets haargenau, wie weit (herunter) es etwa bei Löhnen und Arbeitssicherheit gerade noch gehen kann – und bietet seinen Dienst dann letztlich doch an.

Kaum ein anderes Unternehmen wie Uber steht so für das Konzept der „Disruption“, also des Aufrüttelns und Umwälzens einer ganzen Branche durch neue Geschäfts-Strukturen. Uber tut dies in rasender Geschwindigkeit. Der Wert des Unternehmens wurde zuletzt auf über 60 Milliarden Dollar beziffert, Tendenz stark steigend.

Uber und die „Zukunft der Arbeit“

Bei der letztjährigen DLD warb Uber-Boss Travis Kalanick um Unterstützung aus der Politik: Wenn man ihn nur ließe, könne er quasi aus Knopfdruck 50.000 neue Jobs schaffen, wenn man es mit seiner Meinung nach veralteten Gesetzen nicht so genau nehmen würde. Allerdings gelten gerade die Jobs der Uber-Fahrer nach deutschen beziehungsweise europäischen Kriterien als schlecht bezahlt, unsicher und prekär. Deshalb dürfte es spannend werden, wenn auf der DLD 2016 am Montag Pierre-Dimitri Gore-Coty, Uber-Chef für Europa, den Mittleren Osten und Afrika, mit Navid Hadzaard, Brit Morin und Tilo Jung über die „Future of Work“ diskutiert.

von Florian Regensburger

 

 

Die US-amerikanische Medienunternehmerin Arianna Huffington bei der DLD 2014

DLD-Highlights II – Arianna Huffington

Sie gehört längst zum Stammpersonal der DLD: Arianna Huffington, Mitgründerin und Chefredakteurin der Huffington Post. Mit ihrer „Blogger-Zeitung“ ging sie ab 2005 neue Wege im Journalismus – nicht frei von Kritik.

Sie gehört längst zum Stammpersonal der DLD: Arianna Huffington, Mitgründerin und Chefredakteurin der Huffington Post. Mit ihrer „Blogger-Zeitung“ ging sie ab 2005 neue Wege im Journalismus – nicht frei von Kritik.

Aufbegehren gegen den klassischen Gatekeeping-Journalismus

Seither ist die gebürtige Griechin eine gefragte Branchenexpertin. Bei den Panels mit Arianna Huffington nimmt das Publikum bei der DLD regelmäßig auch auf den Treppen oder den „Stehplätzen“ hinter den Rängen Platz. So voll sind die Vortragssäle, wenn die charismatische Rednerin auftritt.

Die Huffington Post, die mittlerweile auch eine starke professionelle Redaktion aus bezahlten Kräften beschäftigt, begann hauptsächlich mit Inhalten, welche unbezahlte Überzeugungstäter verfassten. Damit markierte ihr Start eine Art organisiertes Aufbegehren gegen den klassischen Gatekeeping-Journalismus der etablierten Publikationen.

„Schlimmer als jeder Bankmanager“

Mittlerweile ist die „HuffPo“, welche in den USA regelmäßig rund 50 Millionen Leser monatlich erreicht, in zahlreiche andere Länder expandiert, darunter Frankreich, Spanien, Großbritannien oder Japan. Dazu gibt es eine weitere französischsprachige Ausgabe für die nordafrikanischen Maghreb-Staaten. In Deutschland ist die Huffington Post 2013 in Kooperation mit der Burda-Tochter Tomorrow Focus an den Start gegangen.

Das Geschäftsmodell, Autoren eine reichweitenstarke Publikationsplattform als Anreiz, aber mitunter keinerlei finanziellen Verdienst zu bieten, stößt immer wieder auch auf Kritik. Der Publizist Jonathan Tasini etwa fühlte sich einst ausgebeutet und bezeichnete Arianna Huffington als „schlimmer als jeden Bankmanager“. Andererseits bietet sie mit ihrem Geschäftsmodell zahlreichen unbekannten Autoren die Möglichkeit, auf sich Aufmerksam zu machen.

Bei der DLD 2016 wird Arianna Huffington zusammen mit Hans Ulrich Obrist und Miriam Meckel am Dienstag das Thema „Celebrate Sleep“ erörtern.

von Florian Regensburger

 

 

Reed Hastings

DLD-Highlights I – Reed Hastings

Mit Aussagen wie „ARD und ZDF braucht kein Mensch“ setzt Netflix-Boss Reed Hastings Marken. Während Mancher seinen Streamingdienst anfangs noch belächelte, nehmen alle klassischen Medien die neu erwachsene Konkurrenz heute sehr ernst.

Reed Hastings
Netflix-CEO Reed Hastings sollte schon 2015 zur DLD kommen – damals setzte ihn aber ein Sportunfall außer gefecht.

Mit Aussagen wie „ARD und ZDF braucht kein Mensch“ setzt Reed Hastings Marken. Während ihn anfangs noch Mancher belächelte und TV-Streamingdienste wie Hastings‘ Netflix allenfalls als nettes Beiwerk zum klassischen TV abtat, nehmen alle klassischen Medien die Konkurrenz durch Video on Demand heute sehr ernst.

Der Mann, der Fernsehleuten Angst einjagt

Bereits im vergangenen Jahr sollte der Mitgründer und CEO von Netflix zur DLD kommen – damals setzte ihn aber ein Sportunfall außer gefecht. Heuer soll es schließlich so weit sein. Die zahlreichen Führungsmitarbeiter aus der Medienbranche, die bei der DLD ebenfalls vertreten sind, werden gespannt den Worten des Mannes lauschen, der ihnen mitunter Existenzängste einjagt.

Vom DVD-Versand zum Streaming-Krösus

Netflix ist der weltweit erfolgreichste Video-Streamingdienst und mittlerweile beinahe auf dem ganzen Globus verfügbar. Seine eigenproduzierten Serien wie allen voran House of Cards mit Hauptdarsteller Kevin Spacey haben längst Kultstatus erreicht. Angefangen hatte Netflix 1997 mit einem Post-Verleihdienst für DVDs und Bluray-Discs.

In Nordamerika ist der Donwstream von Netflix-Filmen und -Serien zu Spitzenzeiten mitunter für mehr als 30 Prozent des gesamten Web-Traffics verantwortlich. In Deutschland tut der Dienst sich allerdings (noch) vergleichsweise hart, weil er hier auf etablierte Konkurrenz wie etwa Maxdome trifft.

Bei der DLD 2016 wird heute-Journal-Anchorman Claus Kleber Hastings am Montag zum Thema Click & Watch interviewen.

von Florian Regensburger

hupo

„Schneiden statt schreiben“

Ein Rundgang durch die Redaktion der deutschen Huffington Post: Herausgeber Cherno Jobatey erklärt die Arbeitsweise bei der deutschen HuffPo und, warum sie nicht einen, sondern zwei Chefs vom Dienst hat.

Ein Rundgang durch die Redaktion der deutschen Huffington Post: Herausgeber Cherno Jobatey erklärt die Arbeitsweise bei einem der Vorzeigeprodukte der neuen Netzmedien und warum die deutsche HuffPo nicht einen, sondern zwei Chefs vom Dienst hat.

Oliver Samwer auf der DLD15

Digital Life Design 2016

Die Digital Life Design ist eine der weltweit größten und wichtigsten Digital-Konferenzen. Von Sonntag bis Dienstag diskutieren in München Startup-Gründer, Medienleute und Persönlichkeiten der Digitalen Welt über Netz- und Zukunftsthemen.

Oliver Samwer auf der DLD15
Der Internet-Investor und Mitgründer der Startup-Schmiede Rocket Internet, Oliver Samwer, bei der DLD15

Die Digital Life Design ist eine der weltweit größten und wichtigsten Digital-Konferenzen. Von Sonntag bis Dienstag diskutieren in München unter dem Motto „The Next Next“ Startup-Gründer, Medienleute und Persönlichkeiten der Digitalen Welt über Netz- und Zukunftsthemen. Mit dabei sind in diesem Jahr unter anderem Netflix-Gründer Reed Hastings, Whatsapp-Gründer Jan Koum und der deutsche Rocket-Internet-Boss Oliver Samwer.

Auf dieser Website finden Sie ab Sonntag aktuelle Berichte in Video, Text und Bild zu den spannendsten Themen der #DLD16.